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Seine Wohnung kann man als Heimwerker getrost selber renovieren, denn dies gehört eher zu den Aufgaben,
die mit ein bisschen Übung eigentlich jeder durchführen kann. Man kann nicht viel falsch machen,
außer dass der Anstrich beziehungsweise die neue Tapete nicht ganz so perfekt aussieht wie wenn es ein Profi gemacht hätte,
aber damit kann man eventuell leben.
Immerhin kann man eine Menge Geld dabei sparen, dass man vielleicht umgekehrt auch wieder in die Qualität der Wandfarbe,
oder Tapete investieren könnte. Als erstes muss man die Wände einmal ab tapezieren, dafür eignet sich eine handelsübliche
Sprühflasche, welche man mit Spülmittel und lauwarmem Wasser füllt. Anschließend sprüht man diese Mischung 3-5 Mal in Abständen
von wenigen Minuten auf die zu tapezierende Fläche.
Wenn es sich dabei um eine Raufasertapete handelt, empfiehlt es sich vor dem ein sprühen, die Fläche mit einer Nagelrolle mehrfach
zu bearbeiten, so kann das Lösungsmittel besser in die Wand eindringen. Anschließend kann man mit einem Spachtel die alte
Tapete in langen Streifen von der Wand abziehen. Bitte die Streifen restlos von der Wand abziehen, Unebenheiten und Löcher
sollten vor dem neu tapezieren entfernt, beziehungsweise verspachtelt werden. Die bei uns beliebteste Art von Tapete ist
die Raufasertapete, welche im Allgemeinen aus drei Schichten besteht.
Da ist zum Einen die dicke Grundschicht, dann kommt eine etwas dünnere Mittelschicht und zuletzt die hauchdünne
Oberschicht, welche dann manchmal zum Schluss noch mit Farbe überstrichen wird. Zunächst ist der Untergrund der zu
tapezierenden Fläche zu grundieren. Meist verwendet man hier handelsüblichen Tapetenkleister oder Tiefengrund.
Während das Material trocknet kann man seine Tapeten vorbereiten. Zunächst misst man die Höhe der Wand, dann schneidet
man die Tapetenstücke der Länge nach zu, anschließend werden diese großzügig mit Tapetenkleister bestrichen.
Hierfür verwenden Profis eine Kleister Maschine, für den Hausgebrauch tut es auch eine Tapezierbürste.
Der Kleister darf ruhig reichlich auf der dunkleren Seite der Tapete aufgetragen werden, anschließend lässt man die
Tapete ca. 5 Minuten einweichen. Jetzt nimmt man eine Wasserwaage und zieht mit Hilfe eines Bleistiftes einen
vertikalen Strich und zwar ca. einen halben Meter von der linken Wand entfernt. So kann man, nachdem die Tapete
eingeweicht ist, die erste zu klebende Bahn rechts von diesem Strich ausgehend, anbringen.
Bitte keine Zimmerecken überkleben, und bitte keine Tapeten doppelt kleben, stattdessen ist darauf zu achten dass die
nächsten Tapetenstreifen bündig an die, die bereits an der Wand kleben, anschließen.
Überstehende Tapete kann mit einem Teppichmesser vorsichtig abgeschnitten werden. Mit einem Nahtroller sollte man als
nächstes die Ecken und Enden sowie die Seiten ordentlich nach rollen. Übrigens kann man die an der Wand klebenden
Tapeten Streifen, solange sie noch nicht getrocknet sind, auch mit der Hand verziehen beziehungsweise nachziehen.
Diesen Vorgang wiederholt man mit den verschiedenen Schichten der Tapete.
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